Meine Kamera

Warum welche Kamera nutzen?
Eine Entscheidung für ein Kamerasystem zu treffen passiert nicht immer bewusst. Manchmal wachsen Fotografen mit Kameras einer bestimmten Marke auf und es wird zur Selbstverständlichkeit, mit Kameras diesen Systems zu fotografieren. So ähnlich war es auch bei mir. Seit dem Start meiner Ausbildung zur Fotografin nutze ich Canon. Meine erste Kamera war die Canon 50 D. Nach relativ kurzer Zeit habe ich aufgestockt und mit der 6D von Canon, meiner ersten Vollformat Kamera , gearbeitet. Zum Ende meiner Ausbildung habe ich dann noch einmal etwas Geld in die Hand genommen und nutze seitdem die Canon 5D Mark 3 als meine Erstkamera. Die 6 D ist mir bei Shootings und Hochzeiten immer noch ein Begleiter. Allerdings fotografiere ich mit dieser Kamera mittlerweile selten. Durch die zusätzliche Anbringung meiner alten Kamera am Moneymaker von Holdfast ermöglicht mir die 6D einen schnellen Objektivwechsel in Momenten, in denen es auf Sekunden ankommt.

Entscheidende Aspekte
Schon vor der Anschaffung der 5D Mark 3 war mir diese Kamera in ihrer Handhabung nicht unbekannt. Bei meinem alten Arbeitgeber habe ich die Kamera oft genutzt und viele Dinge an ihr geschätzt. So etwa die große Auswahl an Fokuspunkten (61 AF Punkte) und den hohen Grad an punktgenauer Schärfe dort im Bild, wo ich sie haben wollte. Auch die Farbgebung war ein wesentlicher Aspekt bei der Entscheidung vor dem Kauf. Im Gegensatz zur 5D Mark 2, die einen sichtbaren Rotstich in allen Bildern aufweist, liefert die 5D Mark 3 Bilder mit harmonischer Farbgebung.

Fazit
Ihr seht: Die Entscheidung für ein Kamera System hängt von vielen Faktoren ab. Technische Aspekte nehmen dabei sicherlich genauso viel Raum ein wie die Macht der Gewohnheit oder die Verbundenheit zu einem System aus emotionalen Gründen. Ich bin der Meinung, dass mit jedem Kamerasystem unglaubliche Bilder entstehen können. Denn auch wenn die Technik in der Fotografie eine wichtige Rolle spielt, kommt es vor allem auf die Person hinter der Kamera an. Und ihren Blick auf besondere Momente. Und natürlich auf das Geschick, diese in der richtigen Perspektive einfangen zu können. Eine Feindschaft unter Fotografen beruhend auf der Präferenz verschiedener Kamerasysteme ist also vollkommen unbegründet.