Mein Zubehör

 

Objektive
Die Qual der Wahl.
Wenn es darum geht, welche Brennweiten für die Begleitung einer Hochzeit am sinnvollsten sind, gehen die Meinungen der Fotografen auseinander. Der eine fotografiert am liebsten mit möglichst langen Brennweiten um unbemerkt zu bleiben, der andere kann gar nicht nah genug dran sein an den besonderen Momenten des Tages.

Meine Arbeitsweise
Ich bin ein Fan zweiter Variante. Für mich macht es eine Hochzeitsreportage aus, nah dran zu sein. Den Moment authentisch einzufangen und mit jedem Bild eine Geschichte zu erzählen. Natürlich ist es auf diese Weise schwieriger, unbemerkt zu bleiben - aber mit dem richtigen Feingefühl und dem Sinn dafür, wann es angebracht ist nur wenige Zentimeter zwischen der Kamera und dem Motiv zu lassen und wann nicht, ist es durchaus möglich. Ich bin der Meinung, durch die Nähe zum Motiv wird das Bild lebendig, der Charakter der Aufnahme spannender.

Meine Brennweiten
Deshalb fotografiere ich häufig mit einer Festbrennweite von 20mm. Um den Bildern Tiefe zu verleihen und deutlich zu machen, was das Wichtige an meiner Aufnahme ist, fotografiere ich nur offenblendig. Weiter als 1,8 f schließe ich die Blende lediglich bei Gruppenaufnahmen, bei denen es auf ausreichende Schärfe auf allen Personen im Bild ankommt. Mein 20mm Objektiv ist von Sigma und hat eine Lichtstärke von f 1.4.

Natürlich gibt es Momente, in denen eine derart kurze Brennweite weniger optimal ist. Außerdem bringt eine zweite Brennweite Abwechslung in die Reportage. Deshalb fotografiere ich zusätzlich mit dem 50mm f 1.4 von Canon. Gerade beim Brautpaarshooting ist diese Brennweite eine schöne Alternative zum Weitwinkel, die ich viel und gerne nutze.

Aufheller
Als Aufheller nutze ich einen Handreflektor von Sunbounce, der eine weiße Fläche, und eine silber reflektierende hat. So bekomme ich beim Brautpaarshooting auch bei dicker Wolkendecke Glanz in die Augen oder bei Sonnenschein schönes Licht in die Gesichter des Paares. Wenn die Mittagssonne im Sommer so stark scheint, das eine Aufhellung zu stark wäre, nutze ich den Reflektor gegebenenfalls auch als Abschatter.

Blitzgeräte
Ich bin ein Fan von natürlichen Lichtverhältnissen und fotografiere so lange wie möglich ohne Blitz. Wenn sich die Hochzeitsreportage aber dem Ende neigt und es langsam in Richtung Hochzeitstanz geht, setze ich meinen Aufsteckblitz von Canon gerne ein, um die Partylichter einzufangen, in dem ich das Paar und die Gäste direkt anblitze und dabei mit einer langen Belichtungszeit arbeite. Dadurch ergeben sich verschiedene Lichtschweife, die die Bilder nicht ‚totgeblitzt’ erscheinen lassen und die Stimmung am Abend wiedergeben. Außerdem setzte ich den Blitz bei Gruppenaufnahmen gern als Gegenlicht ein oder blitze entfesselt gegen eine weiße Decke, wenn die Räumlichkeiten keine schönen Lichtverhältnisse hergeben. Auch wenn ich also am liebsten ohne Blitz arbeite gibt es Momente, in denen er ein praktisches Hilfsmittel ist oder einen bestimmten Bildlook beeinflusst, der zur Stimmung am Abend passt.